Von Responsive Designs und Longboards. Neue Jimdo Geschichten in Deutschland und den Niederlanden.



Seit dem ersten Juli laufen gleich zwei neue Jimdo Spots. In Deutschland bewerben wir die neuen Responsive Designs von Jimdo. Mit ihnen sieht eine Webseite auf jedem Gerät toll aus. Der Spot ist im Jimdo Storyteam entstanden. Mit Stopptrick, Origami und liebevollen Details erzeugen Noam Weiner, Jonas Jonasson und Kerstin Ebert eine spielerische Erzählung, die einen technischen Nutzen einfach kommuniziert. Außerdem ist  in den Niederlanden die erste Adaption der #BuiltWithJimdo Kampagne gestartet. Der Held unseres User-Story Spots ist Sam. Er entwirft seine eigenen Longboards und verkauft sie auf seiner Jimdo-Seite.  Dreh und Produktion von Sams Geschichte hat Faust Berlin übernommen. 

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Urlaubsgrüße aus King’s Landing : Wie Game of Thrones die Wahrnehmung bestimmt. Eine Selbstbeobachtung aus Dubrovnik.


Direkt vor der kroatischen Hafenstadt Dubrovnik liegt die Insel Lokrum. Ein Waldstück umgeben von türkis-blauem Wasser. Alle zwanzig Minuten bringt eine wackelige Fähre Touristen vom alten Stadthafen zum Inselanleger. Ich war im Mai mit meiner Frau dort. Wir sind vom Besucherzentrum zum verfallenen Benediktinerkloster am Südende der Insel gewandert. Dort gibt es eine Ausstellung über die Geschichte der Insel. Sie zeigt mittlerweile auch, wie die Macher von Game of Thrones Lokrum und Dubrovnik als Drehort nutzen. Und schon die Aufteilung der Ausstellung macht deutlich, wie stark Game of Thrones die Wahrnehmung der Insel und der Stadt Dubrovnik bestimmt. 

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Ein Champagnerspektakel, oder was ist eigentlich die Aufgabe des Marketings.


Stell dir vor, du befindest dich im Jahr 1889. Und zwar nicht irgendwo. Sondern in Paris. Voller Stauen flanierst du durch die breiten Straßen der Stadt. Dein Ziel: Die Wunder der Weltausstellung.  Über dreißig Millionen Menschen aus der ganzen Welt  hat dieses Ereignis in die französische Hauptstadt gelockt. Und wenn du deinen Blick zum Himmel richtest, erblickst du das höchste Gebäude, dass Menschen je geschaffen haben: Den Eifelturm. Was könnte dieses atemberaubende, eiserne Zeichen des menschlichen Fortschritts noch überbieten? Da kreuzt plötzlich ein Gespann aus achtzehn Pferden und fünfundzwanzig Ochsen deinen Weg. Sie ziehen ein zwanzig Tonnen schweres Champagnerfass, so gewaltig, daß fünf Häuser abgerissen werden mussten, um die Straße zu verbreitern. Tausende haben sich auf den Bürgersteigen versammelt, um einen Blick auf das Fass zu werfen, dessen Inhalt zweihunderttausend Flaschen Champagner entspricht. Nicht irgendein Champagner. Es ist Champagne Mercier.

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Zwei Fragen, die jedes Produkt beantworten muss. 
Eine Workshop-Geschichte.


Vor einigen Wochen stand ich mit dem Produktmanager, dem Vertriebsleiter und dem Markenverantwortlichen eines mittelständischen Unternehmens in einem nüchtern eingerichteten Konferenzraum. Unsere Blicke waren auf eine Megaplan-Wand gerichtet. Sie war mit braunem Papier bespannt. Auf dieser Wand wollten wir den Verkaufsprozess für ihr neustes Produkt skizzieren. Eine komplexe aber hochinnovative IT-Lösung für Geschäftskunden. Keine einfache Aufgabe. An der Kaufentscheidung würden viele Personen beteiligt sein. Die Geschäftsführung. Der IT-Leiter. Wahrscheinlich auch mehrere Unternehmensberater, die ganz eigene Interessen mitbringen. 
Die Frage lautete also: Welche Geschichte würde sie alle überzeugen?

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Von der Core-Story zum authentischen Markenauftritt: Wie Jimdo zur eigene Geschichte gefunden hat.


Das Hamburger Unternehmen Jimdo hat viele spannende Geschichten zu erzählen. Da ist die Gründungsgeschichte von drei Freunden, die auf einem Bauernhof in Cuxhaven einen Webseiten-Baukasten entwickelt haben und mit dieser Produktidee ein internationales Unternehmen mit besonderer Firmenkultur aufgebaut haben. Da ist die Geschichte des Produkts, mit dem Webseiten erstellen so spielerisch einfach ist, dass Menschen auf der ganzen Welt über 15.000.000 Webseiten damit gebaut haben. Und da sind die vielen bewegenden Geschichten der Jimdo-Nutzer, die sich mit ihrer Jimdo-Seite im Netz präsentieren. Die einen eigenen Online-Shop mit Jimdo eröffnet haben. Die sich eine Existenz mit Jimdo aufbaut haben.

 

Doch je mehr das Unternehmen gewachsen ist, desto deutlicher haben es die Jimdo-Gründer gespürt: Eine Geschichte konnten sie nicht in Worte fassen. Die eine Geschichte, die all die anderen Geschichten verbindet. Die Geschichte, die neuen Nutzern und neuen Mitarbeitern in wenigen Worten emotional und authentisch greifbar macht, wofür Jimdo steht.

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Auf Storytelling-Schatzsuche mit dem Impulse Magazin



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Unterschätze nie die Kraft einer guten Geschichte. Gedanken zu Storytelling in Unternehmen


Hast du hat schon mal im Kino geweint? Ganz Ehrlich?

 

Mir passiert das ständig. Mein peinlichstes Heul-Erlebnis hatte ich übrigend während des Films “Marley und Me”. Eine Familienkomödie über das Leben mit Hund und Jennifer Aniston. Ich habe den Film während eines Transatlantik-Flugs gesehen auf einem großen Fernseher, der über den Sitzreihen hing.
 [Achtung Spoiler. Wenn du nicht wissen möchtest wie der Film ausgeht, lies jetzt am nächsten Absatz weiter.] Als am Ende des Films der Hund in den Armen seines Herrchens eingeschläfert wird, sind bei mir alle Dämme gebrochen. An die Lehne des Vordersitzes gekauert, habe ich versucht meine Tränen zu verstecken. Da reichte mir eine der Flugbegleiterinnen ein Taschentuch und versicherte mir, ich sei nicht der erste Mann, dem das passiert sei.

 

Seit vierzehn Jahren beschäftige mich mit Geschichten und Medien. Mit ihrem Aufbau und ihrer Rezeption. Und wenn mich jemand fragt, was das Besondere am Storytelling ist, sage ich, dass Geschichten in der Lage sind, uns emotional zu berühren.

Geschichten bringen uns zum Lachen und zum Weinen. Anders als Fakten und Argumente erreichen Geschichten zuerst das Herz dann den Verstand. Und hat eine Geschichte einmal das Herz erreicht, bleibt sie im Kopf.  

Dabei müssen es nicht immer die großen Hollywood-Erzählungen sein. Kleine Geschichten können ebenso berühren. Wie die folgende Geschichte, die ich einem Auto-Forum gefunden habe, während ich mich auf einen Vortrag bei Porsche vorbereitet habe:

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50.000 Wörter in 30 Tagen: Mein NaNoWriMo-Schreibexperiment


Ich kenne sie nicht. Sie tragen Wikingerhelme. Sie halten Kaffeetassen in die Luft und sie jubeln. Für mich.

O.K., es ist nur ein Video, das auf meinem Bildschirm abläuft. Trotzdem erfüllt mich der Jubeln mit Stolz. Denn seit Sonntag Abend darf ich mich als einen von vielen Gewinnern des National Novel Writing Month bezeichnen. Der National Novel Writing Month (oder auch Nanowrimo) fordert Autoren heraus, im Laufe des Novembers 50.000 Wörter zu schreiben und damit den ersten Entwurf für einen Roman zu Papier zu bringen.

Mit dem Video wird jeder Teilnehmer geehrt, der bis zum 31.November 50.000 oder mehr Worte auf der Plattform nanowrimo.org eingecheckt hat. Eine virtuelle Siegerehrung. Ich hab es geschafft.

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